dunkle Texte meiner Seele
falls du einen dieser texte irgendwo veröffentlichen möchtest, dann gib mir doch kurz per elektropost bescheid, damit ich weiß wo es landet. denn alle bedeuten mir sehr viel... und ich vernknüpfe einige erfahrungen und erinnerung damit. manchmal hat mir das schreiben in dem moment geholfen, manchmal hat's mich weiter runtergezogen. doch diese texte sind ein teil von mir und deshalb möchte ich sie euch nicht vorenthalten. |
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| mägen
knurren -
vor hunger.
kinder weinen -
sind alleine.
menschen sterben -
ohne grund.
bomben fallen -
durch hass.
tränen fließen -
vor trauer.
tiere verenden -
aus gier.
die sonne scheint
doesn't it seem a little absurt? |15/01/02| |
| der
tod
gründe dagegen?
angst, zu überleben und
angst, andere zu verletzen leben
gründe dafür?
keiner der
tod
gründe dafür?
genügend leben
gründe dagegen?
genug meine
existenz -
bestimmt von einem grund:
ANGST doch
was, wenn ich meine angst besiege? | 16/05/03
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die entscheidung ist gefallen
ich wollte es nicht
nicht so
nicht jetzt
meine kraft war am ende
jetzt fehlst du mir
als partner?
als freund?
ich weiß es nicht
weiß es nicht
weiß es
nicht
! tut
mir leid
leid
tief in mir
rote tränen fließen
aus selbsthass
dein leid wollt ich nicht
nicht damals
nicht jetzt
nicht in zukunft
nur ein wunsch:
dass du wieder lächeln kannst mit
mir
ohne mich
egal will
mit dir reden
dir eine chance geben
uns
mir
ist es zu spät?
ich fürchte es tut
weh
dir
mir
uns habe
dein herz
gestohlen
dann
zerstört
und
zerrissen es tut
weh
dir
mir
uns | 17/06/03
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| kristallklare
sehnsucht
lässt tränen zerfließen,
schmerzvoller schrei
in zerbrochenem herzen.
ein spiegel der seele
-in unruhe gehüllt-
ein spitzer blitz
entzündet das feuer der wehmut,
vom winde der ausweglosigkeit gestreift.
es bleibt bestehen,
genährt von kälte
im kleinen herzen.
unterkühlter blick
lässt leere erahnen,
geschmückt von resignation.
das wesen: gestorben -
im moment der einsamkeit. | 26/06/02
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| tränen
der geborgenheit,
so nehmet euren lauf.
rollet über's weite feld,
den berg der welt hinauf. hüter
der unendlichkeit,
hilf ihnen auf dem weg.
behüte sie mit aller kraft,
die ich dir je zu füßen leg'. wächter
der glückseligkeit,
empfanget sie geschwind,
daß niemand verletze
das zierliche kind. hüter
der zufriedenheit,
gebe ihnen schutz.
nimm sie in deine arme auf,
daß endlich beendet der tränen lauf. tränen
der geborgenheit,
oh seiet nun ihr selbst.
tränket wohl das erdenreich,
daß alle menschen werden bald
an wohlergehen reich!! | 08/07/02
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| ein
tal der tränen -
der trauer um mich rum.
ich schreite durch die kälte,
schau' mich ängstlich und wirr um.
zerbrochen ist mein kleines herz,
genötigt, voller pein.
ich bin erfüllt von kaltem schmerz,
verlassen und allein.
leise wisper ich die worte,
flehe stetig um asyl.
zu finden versuch' ich an diesem orte
ein wenig meiner alt' gefühl'.
ich lege mich hernieder,
im bitterkalten tal.
und wünsche immer wieder
die welt wär nicht so kahl.
mit dem winde weine ich,
lasse meine tränen rollen.
immer klarer wird die sicht,
ich kann nun nimmer wollen.
einsamkeit legt sich über mich,
umhüllt mich ganz und gar.
haucht mir aus das letzte licht,
bis ich nur noch >war<. | 16/03/03
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| manchmal
bin ich einsam,
weiß nicht was tun.
mein äußeres ist schweigsam,
mein inneres schreit rum.
ich wünsche jemand wär bei mir,
doch niemand in sicht.
ich weine leise in mir,
doch sagen kann ich's nicht! | irgendwann
um '94 rum |
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| damals
schrieb ich:
"manchmal bin ich einsam."
heute schreib ich:
"ach wie oft nur bin ich einsam!"
das gefühl scheint zu wachsen,
mit jedem neuen tag.
und da zu sein scheint niemand,
der mir zu helfen vermag -
dies gefühl schein ewiglich
und einsam bin noch immer ich.
meine freunde, ihr seid da für mich,
versucht mir zu helfen, wo immer es geht,
und doch verspür ich innerlich,
daß ihr mich nur zum teil versteht.
mir fehlen die arme,
die für mich offen sind
wenn ich mich fühle
wie ein kleines kind.
"ich denke also bin ich" -
ich fühle mehr als daß ich denke,
bin ich deshalb nicht?
wo bist du -
mein netz das mich auffängt?
mein licht das mir im dunkeln leuchtet?
mein mitstreiter, der die einsamkeit auslöscht?
wo immer du bist -
bei mir bist du nicht.
ich werd' auf dich warten,
bis du bist in sicht! | 03/02/01
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| bittersüß
lieblichherb
schmerzlichschön erinnerungen
an
dich
an
uns es tut
weh, zu wissen,
dass es niemals mehr wird wie es war.
es ist schön, zu wissen,
dass es war wie es war. „schöne
tage –
nicht weinen weil sie vergangen,
sondern lachen weil sie gewesen.“
doch was,
wenn einem nach weinen ist?
aus trauer um das vergangene?
aus schmerz über das verlorene?
wenn weinen die einzige möglichkeit ist,
den schmerz abzubauen?
zeitweise. teilweise.
rot, farblos, wieder einmal egal.
Wunderschöne tränen.
Wunderschöne wärme.
zeichen dass ich noch nicht ganz erfroren bin. erinnerungen
an
dich
an
uns bittersüß
lieblichherb
schmerzlichschön | 20/06/03
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| Mit wehenden Fahnen
zieh'n sie durch's Land,
aus welchem vor Jahren
das Glück wurd verbannt. Pflichtbewusst verrichten
und tu'n sie ihr Werk,
erheben gen Himmel
ihr eisernes Schwert. Im dunklen begraben
liegt still ihr Herz,
versucht zu ertragen
der Grausamkeit Schmerz. Sie richten und
walten
wie ihnen befohlen,
vom mächtigen Meister
der ihren Willen gestohlen. [leider bisher nie
beendet] |02-03| |
| Herzen,
steinern.
Verachtende blicke.
Seelen, vernarbt.
Abgehärtete Gefühle.
Ihr Herz - aus Glas,
zerbrochen durch Existenzen
- nicht Leben -
bloßes Vegitieren.
Der Blick gesenkt,
abweichend,
Versuch der Ignoranz.
Ignoranter Selbstschutz.
Vor dem großen Dunkel
schützt sie sich -
taucht ein in die Dunkelheit
der Gefühle.
| 19/09/02 | |
| glaubt
ihr, mir tut es nicht weh?
glaubt ihr, es machte mir freude?
glaubt ihr, ich habe es gerne getan?
glaubt ihr, es machte mir spaß? zweifel
selbsthass
leere
kälte dadurch traut
ihr mir das nicht zu?
meint ihr, ich sei gefühllos? ja,
vielleicht war es falsch
vielleicht auch nicht doch
das muss ganz alleine ICH herausfinden
doch das KANN ganz alleine ich herausfinden
nicht ihr entscheiden
das könnt ihr nicht
könnt ihr doch?
wisst ihr alles über mich?
wie es in mir aussieht?
tief in mir drin?
nein
kein stück zweifel
selbsthass
leere
kälte | 17/06/03
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| Lautlos
kullern sie aus dem Auge,
nehmen ihren Weg über mein Gesicht.
Lautlos fließen sie aus der Wunde,
nehmen ihren Weg über meinen Arm. Tränen,
die reinwaschen sollen meine Gedanken,
die lösen sollen den tiefen Schmerz. Ob farblos,
ob rot - kein Unterschied.
Alleine - Niemand sieht sie.
Niemand erahnt sie.
Niemand trocknet sie.
Ich brauche sie.
Ich liebe sie.
Denn ich hasse mich. | 16/05/03
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| fort,fort,fort
-
kleiner gedanke,
fort aus meinem kopf,
nun lass mich doch allein. roll,roll,roll
-
kleine träne,
roll die wange entlang;
so salzig und allein. tropf,tropf,tropf
-
kleine träne,
tropf in den roten fluss,
so klar und so rein. fließ,fließ,fließ
-
kleine träne,
fließe ihn entlang,
weit fort und sei nicht bang. sieh,sieh,sieh
-
kleines auge,
sieh die schwarze sonne,
wie sie hämisch grinst. stirb,stirb,stirb
-
kleiner gedanken,
stirb im licht der sonne,
so schwarz und so kalt. leb',leb',leb'
-
toter körper;
leb' im andren reich;
gelöst von schmerz und tränen! | 18/05/03
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| lieben
- wen?
ohne gefühle
glauben - woran?
ohne halt
hoffen - worauf?
ohne lichtblick | 22/01/02
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| schmerzverzerrtes
gesicht
ein schrei
dann nichts
stille
laute unruhe
unruhiges schweigen
tränen der trauer
leben zerstört
regen mischt sich mit tränen
menschen hetzen vorbei
du drehst dich um
gehst weg
beendest
alles
aus
. | 26/11/01
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| ich
dachte du würdest mich mögen
aber warum besuchst du mich nicht mehr?
ich dachte zwischen uns wär freundschaft
aber warum trau ich dir nicht mehr?
ich dachte du hättest sehnsucht nach mir
aber warum meldest du dich nicht mehr?
irren ist menschlich -
konnte ich nicht etwas weniger menschlich sein? | 09/02/02
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| nebelschwaden
durchstreifen die luft
straßen versinken in der abenddämmerung
der letze funke des tages
sie wird von grauem dunst umschlungen
kleines häufchen elend
ihre müden augen weinen
umgeben von dunklen schatten
tristess liegt in ihrer gestalt
sie wird verschlungen von der kalten welt
und ist allein
kauert sich zusammen
mit hängenden schultern
die brennenden tränen nehmen ihren lauf
begleitet vom entfernten schrei der krähen | 27/11/01
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| geliebt.
gehasst -
verachtet, verehrt. ein
leben geliebt,
ein leben begehrt. von
schmerzen durchzogen,
von freude getränkt. so existieren
wir
bis jemand uns kränkt. splitter
in der seele,
in scherben das herz. klaffende
wunden,
in den augen der schmerz. | 29/11/02
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| es tut nicht weh,
daß du sagst ich sei faul.
es tut nicht weh, daß du sagst ich
sei fett.
es tut nicht weh, daß du sagst ich
sei ein nichts.
es tut nicht weh, daß du sagst ich
könne nichts. es tut
weh, daß du es als meine mutter sagst!
| 13/12/03
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seitenanfang
gedankenkreisel
wirre strudel
augenblicke meiner welt
glasgedanken
gartenblumen
lichtgestalten
phantasien meiner welt
blaue noten
grüne sterne
rote tropfen
farbenwelt in meinem kopf -------- scherbensplitter
gedankenfetzen
schattenspiele
spiegelbilder
angstverzehrte wirklichkeit
augenblicke
herzmomente
strahlenstiche
klingenschreie
schmerzverzehrte wirklichkeit -------- grauer
nebel
erzeugt
schleierwolken
in meinem kopf
vernebelt
meine gefühle
lässt verdrängen
was geschehen
was gesagt
und
was getan
erinnerungen
keimen auf
zerfetzen den verstand
vorm vergessen
geschützt
zu tief manche wunde
zu frisch manche narbe
unendliche geschichte
der gefühle
geprägt von
schmerz, angst und hass
zugefügt vor jahren
bis heute hin gepflegt
für immer geprägt
stigmatisierung
im kopf
im herzen
brandzeichen der seele | 20/09/03
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seitenanfang
| 25/03/04 - rückblick|
blicke von der seite
-emotionslos-
berührungen im dunkeln
-kalt-
ekel in mir
-schreiend-
du verstehst mein stummes nein nicht
ihr seht meine stillen tränen nicht
ich bin starr
-vor angst und hilflosigkeit-
ich sehe einen film
-mitten im kino-
doch sehe ich ihn alleine
-schlechte privatvorführung-
das licht geht an und du bist weg
doch der schmerz bleibt, tief in mir.
|28/04/04|
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